Teams

Einleitung

Microsoft Teams ist Teil von Microsoft Office 365 und hat sich an vielen Schulen, nicht zuletzt wegen des OKs der Datenschützer, zur zentralen Schaltstelle für die Kooperation sowohl im Team als auch in der Klasse entwickelt. Die Plattform lässt sich beliebig mit zusätzlichen Funktionen erweitern, dadurch erhält die Schule ein Instrument, das kaum Wünsche offen lässt, dessen Komplexität aber auch nicht unterschätzt werden darf.

Einführung

Microsoft Schweiz stellt eine umfangreiche und gut strukturierte Ressourcensammlung für Teams bereit:
Die folgende Playlist bietet einen praxisnahen Einstieg in die Nutzung von Teams:

Weitere Ressourcen

Tipps für die Nutzung

Nutzungsszenarien

Teams kann sehr unterschiedlich intensiv genutzt werden: Vom Whatsapp-Ersatz bis zur allumfassenden Kollaborationsplattform sind diverse Szenarien denkbar. 

1. Teams als Kommunikationskanal

Das Chatten oder das Führen eine Audio- oder Videokonferenz ist ähnlich intuitiv wie bei Whatsapp oder anderen Kommunikationstools. Da Microsoft Teams bezüglich Datenschutz in der Schweiz zugelassen ist, hat sich die Plattform an vielen Schulen als interne Kommunikationsplattform durchgesetzt. Bei intensiverer Nutzung empfiehlt es sich mehrere Kanäle einzurichten, damit die Kommunikation thematisch übersichtlich bleibt. Ebenfalls sollten Kommunikationsregeln vereinbart werden (neuer Beitrag nur für ein neues Thema, sonst über Kommentare kommunizieren). Um sicherzustellen, dass eine Person über eine persönliche Anfrage benachrichtigt wird kann man sie mit @Benutzername direkt ansprechen. 

2. Teams als Austauschplattform

Jeder O365-User hat fast unbeschränkt Speicherplatz. Entsprechend eignet sich Teams sehr gut für den Dateiaustausch zwischen den verschiedenen Teammitgliedern. Office Dateien können orts- und zeitunabhängig kollaborativ bearbeitet werden.
Mit der Aufgabenfunktion kann die Lehrperson einen Auftrag terminieren. Sie sieht auf einen Blick, welche Schüler/innen ihre Dateien bereits eingereicht haben, können diese kontrollieren und ein Feedback abgeben. 
Insbesondere wenn mehrere Lehrpersonen eine Klasse über Teams betreuen, braucht es Absprachen zur Dateistruktur, zur Gestaltung (und Benennung) von Aufgaben damit die Schüler/innen die Orientierung nicht verlieren. Ebenso drängt sich eine sorgfältige Einführung in der Klasse auf.

3. Teams als Begleitkanal des Unterrichts

Das Potential von Teams liegt v.a. in der Kombination des schnellebigen Kommunikationskanals mit den ausgefeilten Strukturierungsmöglichkeiten des Kursnotizbuches. Während in den Beiträgen Fragen gestellt werden, aktuelle Hinweise in die Runde geworfen werden oder sich spontane Diskussionen entfalten, die aber sehr rasch aus dem Blickfeld verschwinden, können im integrierten Notizbuch Informationen übersichtlich strukturiert und dauerhaft aufbereitet werden. 
Automatisch werden Abschnitte mit verschiedenen Berechtigungen eingerichtet. 
  • In einem Abschnitt haben die Schüler/innen nur Leserechte. Hier können Lehrpersonen den Unterricht dokumentieren, sowie weiterführende Links, Materialien und Übungen einbinden
  • Ein weiteren Abschnitt ist für die Zusammenarbeit aller Mitglieder eingerichtet, beispielsweise für Gruppenarbeiten
  • Zudem wird für alle Lernenden je ein Abschnitt eingerichtet, die sie nur mit der Lehrperson teilen. Dieser könnte als Lernjournal oder für Hausaufgaben genutzt werden, wo sich die Lehrperson mit Feedback einbringen kann.
Die Komplexität des Kursnotizbuches ist aber nicht zu unterschätzen. Hier braucht es sicher eine sorgfältige Einführung und anfänglich auch einiges an Unterstützung. 
Über Registerkarten können beliebige weitere Dienste in Teams eingebunden werden, beispielsweise ein Planner (für Tasks der ganzen Gruppe), ein Wiki oder eine beliebige Website (beispielsweise eine Linkliste)

Teams pro Klasse oder pro Fach?

Diese Frage kommt immer wieder auf. Für den Einstieg macht ein Start mit einem einzelnen Team sicher Sinn, v.a. in Schulen mit konstanten Klassenzusammensetzungen. Für die Schüler/innen sind so alle Informationen unter einem Dach zu finden. Soll zwischen einzelnen Fächern differenziert werden, so können hierfür Kanäle genutzt werden. 
Je mehr Fachlehrpersonen involviert sind und je mehr verschiedene Schülergruppen existieren (z.B. Niveau- und Wahlfächer) desto mehr drängen sich mehrere Teams auf.


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